The Legend Of Zeltlager – Eine Sagenhafte Reise

Es war einmal vor langer, aber eigentlich gar nicht allzu langer Zeit, als sich 41 mutige Kinder auf die Reise in ein unbekanntes Land begaben. Von diesem Land erzählt man sich viele Mythen und Sagen, die es nun von den Kindern zu erkunden galt. Ausgerüstet mit Taschenlampen, Schlafsäcken, Gitarren und vor allem leckeren Kuchen, fuhr ein Bus die wilde Truppe in das schöne Sauerland. Viele Höhenmeter mussten überwunden werden, um schließlich in einem Ort namens Hofolpe eine Mission erfüllen zu können: zehn schöne Tage eine Gruppe von Leitern und Kochfrauen auf Trab halten. Aber das ist leichter gesagt als getan!

Zunächst galt es die Leiter und Kochfrauen in die Gruppe zu integrieren. Beim gemeinsamen Kennenlernen und Zeltlagerfahne malen, war das absolut kein Problem. Doch mit diesem Programm sind noch nicht alle Grenzen ausgereizt worden. So unternahmen die Kinder bei Wind und Wetter viele Wald- und Geländespiele, in denen es um Schmuggelei, finanzielle Imperien, Bauklötze, aber auch verzwickte Beziehungsverhältnisse ging. Dabei war es nicht immer leicht, denn nicht nur knifflige Rätsel, sondern auch viele Äste, Wurzeln oder auch andere Hindernisse mussten überwunden werden.

Im Anschluss an ein solch nervenaufreibendes Spiel, ging es für alle gemeinsam wieder zurück ins Lager – doch an eine Pause war selten zu denken. Während die Leiter im Spiel gefordert worden sind, waren anschließend die Kochfrauen an der Reihe. Sie hatten nun viele hungrige Mäuler zu stopfen, doch dies war natürlich kein Problem für die drei Frauen von der Futteranlaufstelle. Täglich, ja gar stündlich regnete es Komplimente für das wohlschmeckende Essen.

Am Ende eines jeden Tages galt es sich nun noch einmal zu sammeln, um am Lagerfeuer den Tag gemeinsam ausklingen lassen zu können. Dies geschah mit vielen Gesängen und Spielen, aber auch Urkunden für die Kinder, die besonders großen Mut bei den Geländespielen bewiesen hatten. Während eine kleine Gruppe von Kindern nun den Lagerplatz und vor allem die in 17 Meter in den Himmel ragende Lagerfahne bewachten, legten sich alle anderen zufrieden, aber auch voller Erwartungen, in die Zelte und träumten von den Abenteuern des nächsten Tages. Den Höhepunkt ihrer sagenhaften Reise erlebten die Kinder im Freizeitbad in Plettenberg. Während sie den Tribut der Leiter bereits mittags erlebten – als eine fast komplette Leitergruppe auf Stühlen schlafend im Solebad saß – kapitulierten viele Kinder zufrieden im Bus und verschliefen die Rückfahrt ins Lager nach einem Tag voller Schwimm- und Rutschabendteuer.

Fazit des Zeltlagers: Mission erfüllt!

Jana Potthast

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